Goldalbinodame

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Regeneration

hier seht Ihr den kleinen Kaspar, der in äußerst schlechtem Zustand den Weg zu uns fand. Völlig abgemagert, apathisch und mit mehrfachem Trümmerbruch im linken Vorderbein schienen seine Überlebenschancen recht gering.

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auf den beiden nächsten Bildern könnt Ihr Kaspar als Dreibein bewundern, denn das völlig zerstörte Bein musste abgenommen werden [Danke an Christina :)]. Wie man auf den Bildern sehen kann, hat der Kleine nach langwierigen Motivationsversuchen auch schon wieder fressen können und etwas Umfang gewonnen. Mit Bachflohkrebsen konnten wir ihn ködern, nachdem er Pellets und Regenwürmer nicht nehmen wollte.

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so nach und nach kamen seine Kräfte zurück und der Hunger wurde größer. Große Regenwürmer, Pellets und natürlich Bachflohkrebse in Mengen – alles kein Problem mehr. Auf den nächsten Bildern könnt Ihr sehen, wie sich bereits ein kleiner Fuß aus dem Stumpf formt.

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mittlerweile ist Kaspar richtig kräftig geworden, überhaupt kein Vergleich zu seiner Konstitution etwa 10 Wochen zuvor. Das Bein bzw. ja zunächst der Fuß wird langsam größer ...

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und wieder ist das Beinchen im Laufe von wenigen Tagen etwas gewachsen und mittlerweile nutzt unser Kaspar es auch zur Fortbewegung.

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Hurra, unser Kaspar hat keine Parasiten und kann wohl bald zu netten Lotl-Damen:

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und weiter gehts mit dem Guten:

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... und wieder gibts neue Bilder ... sehen gar nicht sooo verändert aus zu den vorherigen Bildern ... aber eine gravierende Veränderung gabs dennoch: Unser Kaspar nutzt sein Bein jetzt richtig, er kann es sogar schon etwas abwinkeln und kommt dann auf den Boden:

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mittlerweile haben wir Kaspar auch umgetopft in ein größeres Becken [deshalb auch die “etwas” andere Farbgebung] ... ja ... und dort muss er nun erstmal beweisen, dass er nicht bloß als Einzelkind gehalten werden kann. Wir haben ihm nämlich eine zurückhaltende Dame, Stumpi, zur Seite gestellt.

für Kaspar war es zunächst neu, das Futter teilen zu müssen bzw. sich überhaupt einmal um Futter zu bemühen ... denn Stumpi ist schnell und saugt alles in sich rein. Da hat der Kaspar ein paar Tage ziemlich bescheiden aus der Höhle geguckt und bedröppelt in der Ecke gesessen ... aber mittlerweile haben sich die beiden aneinander gewöhnt, Kaspar holt sich seinen Futteranteil und seht, Stumpi steht sogar schon für ihn Kopf und ihm scheints langsam zu gefallen:

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wie aufmerksam Kaspar geworden ist, könnt Ihr sehen, wenn Ihr den Mauszeiger auf das Bild bewegt:

... und das Bein wird immer kräftiger und Kaspar immer mobiler:

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leider wirds keine weiteren Bilder geben vom Kaspar, denn er hatte eine bakterielle Infektion im Körper, die etwa im November 06 zum Ausbruch kam. Die mehrmonatige Behandlung konnte ihm leider nicht mehr helfen [es waren so gut wie alle Organe befallen], sodass wir ihn Anfang März vom Tierarzt erlösen ließen. Wir hätten ihm vor allem nach seinen Fortschritten in den ersten Monaten gern noch ein paar Jahre ein angenehmes Amphibienleben bereitet ...

was haben wir daraus gelernt? Wir werden kein Tier mehr aufnehmen, dessen Haltungsbedingungen wir nicht genau kennen ... und wir werden uns nicht wieder einbilden, jedem Tier aus suboptimaler Haltung helfen zu können ...

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letzte Aktualisierung im Januar 2017
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